Bevor es aufs Dach geht, richten wir zunächst die Baustelle ein und sichern sie ab. Wir stellen Warntafeln auf, sperren Gehwege ab, bringen Gerüste und ggf. Netze an. Anschließend decken wir das Dach mit Dachziegeln, Dachsteinen, Schiefer, Dachplatten, Schindeln oder Wellplatten ein. Dabei richten wir uns nach den technischen Unterlagen. Für unsere Arbeit müssen wir Zweck und Eigenschaften der Bau- und Bauhilfsstoffe genau kennen, z.B. ihre Entflammbarkeit, Festigkeit und die für die Verarbeitung erforderlichen Arbeitstechniken.
Das Wichtigste: Dicht muss es sein! Zum Schutz gegen Feuchtigkeit, aber auch zum Wärme- oder Schallschutz dichten wir Dach- oder Wandflächen mit Kunststoffen, Klebstoffen und bituminösen Werkstoffen ab. Auch mit Metall haben wir zu tun - schließlich sind auch Dachrinnen und Dachrandabschlüsse anzubringen. Oder es wird ein Blechdach montiert. Tag für Tag, auch bei Wind und Wetter, sind wir hoch oben an der Arbeit. Doch es gibt noch mehr zu tun: Von der Herstellung eines einfachen Dachstuhls bis zum Einbau eines Dachflächenfensters kennen wir uns als Dachdecker mit allem aus, was zum Dach gehört.
Wir bauen Lichtkuppeln und Dachgullys (Abflüsse auf Flachdächern) ein und bringen Dachrinnen und Schneefanggitter an. Darüber hinaus bereiten wir Flachdächer für Begrünungen vor und planen, errichten und prüfen Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz. Auch mit Solarenergie kennen wir uns aus - immer häufiger haben wir auch Kollektoranlagen auf dem Dach zu montieren.